Frühjahrskur für deinen Rasen

Frühjahrskur: Tipps für einen saftig grünen, gesunden Rasen

Rasenfläche neu anlegen oder schadhafte Stellen ausbessern - hier bekommst du praktische Hilfestellungen für ein schönes Gartengrün.

Erfüll dir den Traum vom perfekten Rasen

Du träumst von einer perfekten Grünfläche? Kannst du haben: mit der richtigen Pflege und Produkten, die optimal auf die Bedürfnisse deines Rasens abgestimmt sind!

Neuer Rasen - neues Glück

Willst du eine Rasenfläche neu anlegen? Beginne damit, sobald keine Spätfröste mehr drohen. Grab den Boden um und zerkleinere größere Erdbrocken mit einer Hacke. Unkraut in Sicht? Behandele es mit einem Unkrautmittel. Danach klappt die Entfernung mühelos. Harke die Fläche glatt und lass den Boden ein bis zwei Wochen ruhen, damit er sich setzen kann. Tonige Böden solltest du mit Sand auflockern, sandige Böden hingegen mit Rasenerde anreichern. Die Fläche planierst du mit einer Rasenwalze. 

Vor der Aussaat schnappst du dir noch einmal die Harke und lockerst die obersten zwei bis drei Zentimeter des Bodens auf. Verwende Startdünger. Er sorgt dafür, dass die Saat schnell keimt und ein kräftiges Wurzelwerk ausbildet. Bringe das Saatgut gleichmäßig per Hand aus. Alternativ kannst du bei uns im Baumarkt einen Streuwagen kaufen. Ein Streuwagen hat den Vorteil dass du das Saatgut effizient und gleichmäßig ausbringst. Mit der Walze drüber gehen, die Saat aber nicht zu tief in die Erde drücken, denn Rasensamen sind Lichtkeimer, d.h. der Samen braucht außer Wasser, Wärme und Sauerstoff noch Licht. Bewässere die Fläche tiefgründig mit einem Rasensprenger. Während der ersten drei Wochen solltest du die Rasenfläche stets feucht halten.

Tipps zum Saatgut:

  • Strapazierrasen-Saatgut, wenn es im Garten regelmäßig zur Sache geht (spielende Kinder, Gartenfeste etc.);
  • Schattenrasen-Saatgut, wenn die Rasenfläche durch Bäume, Büsche oder Gebäude beschattet wird (Lichtmangel).

Gönn deinem Rasen eine Schönheitsbehandlung

Nehmen Moos und Unkraut deinem Rasen den Platz zum Wachsen, musst du vertikutieren. Dafür brauchst du einen Vertikutierer. Dieser ähnelt optisch dem Rasenmäher, hat aber einen anderen Zweck: Auf einer Walze befestigte rotierende Messer ritzen die Grasnarbe senkrecht an und lockern verfilzte Rasenflächen. Bevor du vertikutierst, braucht dein Rasen einen Kurzhaarschnitt (Grashalme maximal vier Zentimeter lang). Zudem sollte die Rasenfläche trocken sein. Die Messer des Vertikutierers so einstellen, dass sie höchstens fünf Millimeter tief in den Boden eindringen. Dann die Fläche zügig abschreiten - einmal längs, einmal quer. Am besten eine Saatgutmischung verwenden, die Saatgut, Dünger und Bodenverbesserer in einem enthält. Bring den Mix gleichmäßig per Hand auf und halte den Rasen in den Folgewochen feucht. Sobald die Halme acht Zentimeter hoch stehen, auf sechs Zentimeter heruntermähen.

Tipps: 

  • Zur Reparatur einzelner schadhafter Stellen (etwa Lücken) Nachsaat-Saatgut oder sogenannte Rasen-Pads nutzen. Damit ist dein Rasen schnell wieder dicht und grün.
  • Mähroboter? Dann solltest du dazu passenden Dünger (Robo-Rasen-Langzeitdünger) anwenden. Dieser beugt der Filzbildung vor, die der Mähroboter ankurbelt.
  • Die Bewässerung (15 bis 20 Liter pro Quadratmeter für eine tief ins Erdreich eindringende Feuchtigkeit!) findet im Idealfall nachts oder früh morgens statt. Dann verdunstet am wenigsten Wasser und der Rasen kann nicht verbrennen. Dadurch wird nicht nur dein Rasen geschont, sondern auch dein Geldbeutel!

Alle Utensilien, die du für die "Sanierung" deines Rasens brauchst, erhältst du bei uns im Baumarkt. Rüste dich aus und leg los - aber erst, wenn die Bodentemperaturen konstant über zehn Grad Celsius bleiben!